Haiger/Dillenburg. Drei Wildunfälle wurden der Dillenburger Polizei am späten Abend des 18.11.09 und frühen Morgen des 19.November gemeldet. Um 23.10 Uhr stieß ein 22-jähriger Autofahrer auf der Kreisstraße 43 von Haiger kommend in Richtung Haigerseelbach mit einem Reh zusammen. Der junge Mann blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 500,- Euro. Gegen 23.40 Uhr konnte ein Autofahrer auf der Landstraße zwischen Frohnhausen und Weidelbach die Kollision mit einem Reh nicht verhindern. An seinem Auto entstand bei einer ersten Inaugenscheinnahme kein Schaden, das Reh setzte seinen Weg fort. Gegen 06.30 Uhr musste ein Hase das Überqueren der Fahrbahn zwischen Rabenscheid und Langenaubach mit seinem Leben bezahlen. Er wurde von einem Pkw erfasst, der das Ganze offenbar schadlos überstand. In diesem Zusammenhang rät die Polizei: Reduzieren sie bei Fahrten durch Wald- und Feldgebiete deutlich ihre Geschwindigkeit. Rechnen sie insbesondere in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel. Behalten sie den Fahrbahnrand im Blick und seien sie stets bremsbereit. Sollte es dennoch zu einem Wildunfall gekommen sein, sichern sie die Unfallstelle, indem sie das Warnblinklicht einschalten und ein Warndreieck in ausreichender Entfernung aufstellen.
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