Herborn. Zum ersten mal (am 24.Juli ) bot der Gehörlosen Ortsbund und Sportverein Herborn einen Schnupperkurs in der Sprache der Gehörlosen an. Diese „Gebärdensprache“ wurde für die Ferienpassaktion extra für Kinder angeboten. 13 Kinder im Alter von 10-14 Jahren nahmen an diesem Kurs teil. Kursleiter Joachim Müller , der auch in Gießen und Wetzlar Gebärdenkurse für Erwachsene anbietet, führte durch diesen Schnupperkurs.
Herborn. Es ist wohl der Abschluss des Falls der beiden vermissten Brüder Alexander Penner und Waldemar Stenke aus Herborn. Am heutigen Nachmittag (Dienstag) veröffentlichte die Wetzlarer Staatsanwaltschaft eine Pressemitteilung, in der sie auf die jüngste Vernehmung des 59-jährigen Tatverdächtigen eingeht. Demnach soll der Verdächtige die beiden Brüder im Streit erschossen haben. “Beide vermissten Brüder sind tot”, gestand der Tatverdächtige.
Dillenburg, Siegbach, Driedorf. Der am 21.Juli festgenommene 62-jährige Bankräuber hat zwei weitere Raubüberfälle gestanden. Dillenburger Polizeibeamte suchten ihn heute (Montag) in der Justizvollzugsanstalt in Limburg auf und hielten ihm die Überfälle vom 12. Oktober 2007 und 24. Juli 2008 auf die Volksbankfiliale in Driedorf-Mademühlen vor. Mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen konfrontiert, gab er die Taten schließlich zu.
Dillenburg-Donsbach. Seit dem 28.02.2009 werden der 26 Jahre alte Alexander Penner und sein Bruder, der 32-jährige Waldemar Stenke, vermisst. Und immernoch gibt es von den beiden Brüdern aus Herborn keine Spur. Wir zeigen den mutmaßlichen Tatort, wo die beiden Brüder getöten worden sein sollen: Eine Lagerhalle am Forsthaus Neuhaus in der Gemarkung Dillenburg-Donsbach.
Nach der Festnahme von drei Tatverdächtigen im Alter von 24, 54 und 59 Jahren ist es schon fast Gewissheit, dass die beiden Brüder schon längst nicht mehr leben. Die Polizei vermutet mittlerweile, dass die beiden Brüder verbrannt worden sind und daher ihre Überreste nur schwerlich zu finden sind. Letzte Entwicklung war die Freilassung des jüngsten Tatverdächtigen. Der ältere 59-jährige hatte ihn, bei der Aussage vor dem Haftrichter, entlastet.
Herborn-Seelbach. Offenbar in der Nacht zum 22.07.09 entwendeten bislang unbekannte Täter einen weißen Verkaufsanhänger mit dem amtlichen Kennzeichen “LDK-SK 529“. Das rund 6.000,- Euro teure Fahrzeug wurde als Imbisswagen genutzt und stand auf dem Parkplatz des Penny-Einkaufsmarktes. Hinweise erbittet die Polizei in Herborn unter Tel.: 02772/4705-0.
Haiger/Sinn. Zwei Fahrzeugkennzeichen wurden am vergangenen Freitag vom Parkplatz Kalteiche, zwei weitere in Sinn als gestohlen gemeldet. Auf dem Pendlerparkplatz Kalteiche an der B 54, A45-Anschlussstelle Haiger-Burbach wurde das vordere Kennzeichen eines Honda Civic: LDK-TL 109, zwischen 17.30 Uhr und 21 Uhr aus der Kennzeichenhalterung entwendet. Zwischen 19.30 Uhr und 24 Uhr liegt die Tatzeit bei dem Diebstahl des vorderen Kennzeichens: LDK-MF 800, eines gelben FIAT Bravo an gleicher Stelle. In Sinn wurden beide Kennzeichenschilder: LDK-AA 283, eines VW Golf tagsüber zwischen 09 und 15 Uhr entwendet. Der Pkw hatte in der Gutenbergstraße gestanden. Hinweise erbitten die Polizeidienststellen in Dillenburg und Wetzlar.
Herborn. Drei bislang unbekannte Frauen haben am Dienstag, dem 14.07.09, eine 59-jährige Frau um 20.000,- Euro betrogen. Mit dem Versprechen auf Heilung ihrer Krankheiten sprach die Wortführerin der Tätergruppe, eine Frau mit auffällig rot gelockten Haaren, ihr Opfer in der Fußgängerzone in Höhe eines Optikergeschäftes an. Sie gab vor, besondere Fähigkeiten zur Heilung zu haben und ergaunerte im weiteren Verlauf 20.000,- Euro von der 59-jährigen Hausfrau, die diese offenbar zur Aufbewahrung bekommen hatte. Nach einem Glas “Heilwasser” verschwanden die drei Betrügerinnen spurlos mit dem Geld. Täterinnen und Opfer stammen aus dem früheren Gebiet der Sowjetunion. Beschreibung der Täterinnen: 1. ca. 60 Jahre, korpulent, 1,60 m, auffällig rot gelockte Haar. 2. ca. 40 Jahre, schlank, 1,70 m, auffällig feuerrote Locken. 3. ca. 35 Jahre, schlank, schwarze Haare, dunkle Kleidung, hochhackige Schuhe.
Hinweise an die Kripo Dillenburg unter Tel. Nr.: 02771 / 907 – 0.
Herborn. Am Sonntag, dem 12.07.09, um 17.30 Uhr, stiegen zwei Einbrecher über ein offenes Fenster in eine Wohnung in der Straße “Schmaler Weg” ein. Ein Täter war in der Wohnung und gab dem zweiten Täter das Stehlgut, eine X-Box mit Spielen, nach draußen. Im Rahmen der Fahndung nahmen Polizeibeamte der Polizeistation Herborn die beiden Täter, einen 18- und einen 19-Jährigen aus Herborn fest. Die Beamten stellten das Diebesgut sicher und händigten es dem Eigentümer wieder aus. Die Festgenommenen wurden nach Vernehmungen entlassen.
Herborn. Die Stimmung auf der Herborner Marktplatz war kämpferisch. Hunderte Mitarbeiter des heimischen Flugzeugküchen-Hgerstellers Sell kamen am Dienstagnachmittag auf den Herborner Marktplatz, um für den Erhalt ihrer Jobs zu demonstrieren. Das Mutter-Unternehmen von Sell, die “Paig Group”, will rund 370 der knapp 1.200 Beschäftigten an dem Herborner Standort entlassen. Davon könnten, so die IG Metall, auch hemische Zulieferbetriebe betroffen sein. Damit würde sich die Zahl der in Gefahr geratenen Arbeitsstellen auf 700 erhöhen.Der Herborner IG-Metall-Bevollmächtigte Hans-Peter Wieth machte der Sell-Belegschaft Mut und versprach, die Mitarbeiter nicht im Stich zu lassen.Die Belegschaft von Sell soiwe der Betriebsrat und die Herborner IG-Metall werfen dem englischen Geschäftsführer des Unternehmens eine “Heuschreckenmentalität” vor. Die Paig Group soll bewusst Geld aus Herborn abziehen, um andere Schuldenlöcher zu bedienen. Damit sorge die Unternehmens-Mutter für Verluste bei dem eigentlich profitablen Herborner Traditionsunternehmen.
Herborn. Mit einer Bekannten erschien eine 60-jährige Autofahrerin am 05.06.09 gegen 10.30 Uhr bei der Herborner Polizei zur Anzeigenerstattung. Dumm, dass die 60-Jährige recht stark alkoholisiert auf den Hof der Polizeistation fuhr. Das entging den Beamten natürlich nicht. Ein Alkotest ergab 1,56 Promille. Nun kam sie an einer Blutentnahme und der Abgabe ihres Führerscheins nicht vorbei. Das hatte sich die Dame sicher ganz anders vorgestellt.