Wetzlar/Mittenaar. Ina Gabriel aus Mittanaar ist die beste Auszubildende zur Fachangestellten für Arbeitsförderung in ganz Hessen. Die junge Frau konnte mit einem Notendurchschnitt von 1,5 ihre Ausbildung in der Wetzlarer Agentur für Arbeit abschließen. Insgesamt waren 99 Auszubildende zur Prüfung zugelassen.
Die Fachangestellten für Arbeitsförderung wurden in einer dreijährigen Berufsausbildung qualifiziert. Während ihrer Ausbildung haben die Nachwuchskräfte unter anderem die Prozesse am Arbeitsmarkt sowie die Lohnersatz- und Förderleistungen der Arbeitsagentur kennengelernt. Darüber hinaus beschäftigten sie sich mit den Hartz IV-Leistungen. Auch wirtschaftsbezogene Themen, Verwaltungsrecht und umfangreiche PC-Anwendungen haben das Wissen der Auszubildenden erweitert. In den Fachabteilungen haben sie ihr Wissen praktisch anwenden können.
Alle Absolventen haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag in Wetzlar erhalten. Ihren beruflichen Ansatz finden die ehemaligen Auszubildenden im ServiceCenter der Agentur für Arbeit Wetzlar. Hier bearbeiten die qualifizierten jungen Leute alle telefonischen Anfragen der Agenturkunden aus ganz Hessen.
Herborn. Die Stimmung auf der Herborner Marktplatz war kämpferisch. Hunderte Mitarbeiter des heimischen Flugzeugküchen-Hgerstellers Sell kamen am Dienstagnachmittag auf den Herborner Marktplatz, um für den Erhalt ihrer Jobs zu demonstrieren. Das Mutter-Unternehmen von Sell, die “Paig Group”, will rund 370 der knapp 1.200 Beschäftigten an dem Herborner Standort entlassen. Davon könnten, so die IG Metall, auch hemische Zulieferbetriebe betroffen sein. Damit würde sich die Zahl der in Gefahr geratenen Arbeitsstellen auf 700 erhöhen.Der Herborner IG-Metall-Bevollmächtigte Hans-Peter Wieth machte der Sell-Belegschaft Mut und versprach, die Mitarbeiter nicht im Stich zu lassen.Die Belegschaft von Sell soiwe der Betriebsrat und die Herborner IG-Metall werfen dem englischen Geschäftsführer des Unternehmens eine “Heuschreckenmentalität” vor. Die Paig Group soll bewusst Geld aus Herborn abziehen, um andere Schuldenlöcher zu bedienen. Damit sorge die Unternehmens-Mutter für Verluste bei dem eigentlich profitablen Herborner Traditionsunternehmen.
Dillenburg/Wetzlar. Sechzig bis siebzig Telefongespräche am Tag sind für Ida Klink keine Seltenheit. Die junge Frau hat im letzten Frühjahr ihre Ausbildung als Fachkraft für Arbeitsförderung bei der Arbeitsagentur abgeschlossen und arbeitet seither als eine von 65 Telefonserviceberaterinnen im ServiceCenter der Agentur für Arbeit Wetzlar. Wetzlar ist einer von drei hessischen Standorten, an denen sämtliche Telefongespräche der hessischen Arbeitsagenturen eingehen und möglichst “fallabschließend” bearbeitet werden. Auch der größte Teil der Anrufe aus dem ehemaligen Dillkreis werden hier entgegen genommen.
Wetzlar. Die Zeitungsgruppe Lahn-Dill hat sich überraschend von ihrem Chefredakteur Dirk Lübke (48) getrennt. Dies teilte am heutigen Mittwoch der Mediendienst “Kress” mit, der sich auf eine kurze Mitteilung des Wetzlarer Verlags beruft. Kommissarisch leite nun der stellvertretende Chefredakteur Alois Kösters (44) die Geschäfte.
Lübke kam im Jahre 1999 zur Zeitungsgruppe Lahn-Dill und wurde im Mai 2000 Chefredakteur.
Hauptausgabe des Verlages ist die ”Wetzlarer Neue Zeitung“, die neun Lokalausgaben im Lahn-Dill-Kreis, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und dem Landkreis Limburg-Weilburg hat. Die Blätter der Gruppe kommen insgesamt auf eine Auflage von gut 73.000 verkauften Exemplaren.
Haiger-Kalteiche. Die Beliebtheit des Gewerbegebietes Kalteiche reißt bei den Unternehmen aus der Region nicht ab. Zum 1. Januar 2010 wird ein weiteres Unternehmen seinen Firmensitz in das verkehrsgünstig gelegene Areal verlagern. Das kündigte am Dienstag Bürgermeister Dr. Gerhard Zoubek an.
Herborn. Das evangelische Gemeindehaus Am Hintersand in Herborn soll komplett umgebaut werden. In einer Pressekonferenz im selbigen wurden die ersten Planungen und Architektenentwürfe, die Finanzierung der Unternehmung und Hintergründe besprochen.
Der Bau steht allerdings noch nicht fest, da ein benachbartes Grundstück gekauft werden müsste. Nach dem derzeitigen Stand wird der Umbau rund 5 Millionen Euro kosten. Finanziert wird das ganze von der evangelischen Landeskirche Hessen und Mietverträgen die abgeschlossen werden sollen.
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Wetzlar. Lokomotivführer – der klassische Traumberuf der Väter- und Großvätergeneration. Dass die Deutsche Bahn AG aber nicht nur „Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport“ ausbildet sondern weitere 20 verschiedene Ausbildungsberufe anbietet, können Interessierte am Donnerstag, 6. November, 15 Uhr, im Berufsinformationszentrum der Wetzlarer Arbeitsagentur in der Sophienstr. 19 erfahren. Matthias Stein von der Deutschen Bahn AG stellt im Rahmen einer einstündigen Veranstaltung neben eisenbahnspezifischen Berufen auch die Ausbildungsmöglichkeiten in den gewerblichtechnischen, kaufmännischen und informationstechnischen Bereichen des Unternehmens vor. Für Abiturienten eröffnen sich zusätzlich Ausbildungswege zum Fachwirt/in für den Bahnbetrieb oder auch Studienmöglichkeiten an der Berufsakademie.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Haiger-Kalteiche. Lange hat das Speditionsunternehmen „Transland“ darüber nachgedacht die Firmenzentrale zu verlagern. Am kommenden Montag (3. November 2008) ist es soweit. Der Herbornseelbacher Spediteur legt den Grundstein für sein neues Firmengelände auf der Haigerer Kalteiche.
Dillenburg. Ob Fleischwurst, Pfefferbeißer, Bierschinken oder Kräuterkasseler – die Wurstwaren der heimischen Fleischer sind durchweg qualitativ hochwertig. Das jedenfalls bescheinigte am Montag die hessische Fleischerinnung den Metzgern im Bereich des alten Dillkreises. Im Rahmen einer freiwilligen Selbstkontrolle wurden die Wurstwaren von 19 heimischen Betrieben wissenschaftlich und geschmacklich unter die Lupe genommen.
Lahn-Dill. Die Partner des Ausbildungspaktes an Lahn und Dill sowie im Hinterland ziehen kurz nach Ende des am 30. September abgelaufenen Ausbildungsjahres eine durchweg positive Bilanz. Der Ausbildungsmarkt soll entsprechend der bundesweiten Entwicklung deutlich entspannter sein als in den vergangenen sieben Jahren.